Rentiert sich diese
Immobilie wirklich?

Kaufpreis, Finanzierung, Mieteinnahmen, Steuervorteile — alle Variablen in einer einzigen Berechnung. Für Kapitalanleger und Eigennutzer in Deutschland.

Haben Sie eine Immobilie im Blick und brauchen eine fundierte Analyse? Mit über 15 Jahren Branchenerfahrung helfen wir Ihnen, die richtigen Zahlen zu kennen — bevor Sie entscheiden.

Für eine erste Einschätzung können Sie unseren kostenlosen Rechner nutzen:

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Drei häufige Fehler

Was Immobilienkäufer in Deutschland regelmäßig unterschätzen

Wer ohne strukturierte Wirtschaftlichkeitsanalyse kauft, riskiert mehr als eine schlechte Rendite.

A — Sanierungskosten

Das Objekt braucht nur eine Renovierung.

Was mit neuen Fenstern beginnt, endet häufig mit GEG-konformer Heizungsanlage, Fassadendämmung und vollständiger Kernsanierung. Die tatsächlichen Sanierungskosten können in Altbaulagen den ursprünglichen Kaufpreis übersteigen — ohne dass dies im Exposé sichtbar war.

Wie hoch ist der tatsächliche Kapitalbedarf über die gesamte Haltedauer?

B — Bruttorendite vs. Cashflow

4 % Bruttorendite klingt solide. Bis man nachrechnet.

Hausgeld, Instandhaltungsrücklage, Leerstandsrisiko, Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Finanzierungskosten sind in der Maklerrendite nicht enthalten. Der tatsächliche Netto-Cashflow nach Steuern sieht in der Mehrheit der Fälle anders aus als die kommunizierte Kennzahl.

Was bleibt monatlich übrig, wenn Kredit, Kosten und Steuern abgezogen sind?

C — Steuerliche Förderung

§7b EStG: Ein Steuervorteil, den viele Käufer nicht kennen.

Wer einen förderfähigen Neubau mit QNG-Zertifikat und Bauantrag nach dem 31.12.2022 erwirbt, kann in den ersten vier Jahren je 5 % der förderfähigen Kosten zusätzlich abschreiben. In einem konkreten Beispiel mit 400.000 € Kaufpreis entspricht das einer Steuerersparnis von über 20.000 €, die ohne Beratung ungenutzt bleibt.

Sind die Voraussetzungen für §7b EStG bei meinem Objekt erfüllt?

Ablauf

Von der Eingabe zur Investitionsentscheidung

Der Rechner führt Sie strukturiert durch alle relevanten Parameter — in vier Schritten zur vollständigen Wirtschaftlichkeitsanalyse.

01

Nutzungszweck

Kapitalanlage mit IRR-Fokus oder Eigennutzung mit Kostenvergleich zur Miete — der Rechner passt sich dem Investitionsziel an.

Kapitalanlage · Eigennutzung
02

Kaufpreis & Finanzierung

Kaufnebenkosten werden nach Bundesland automatisch berechnet. KfW-Darlehen und Bereitstellungszinsen werden separat erfasst.

KfW · MaBV · Bundesland
03

Erträge & Kosten

Mieteinnahmen, Hausgeld, Leerstandsquote, AfA-Satz und Grenzsteuersatz fließen in die 10-Jahres-Projektion ein.

AfA · §7b EStG · Steuervorteil
04

Ergebnis & Analyse

IRR, NPV, Cashflow-Tabelle, Exit-Szenario — und bei Bedarf eine persönliche Wirtschaftlichkeitsberechnung durch Pareto Management.

IRR · NPV · Exit-Szenario
Funktionsumfang

Alle Kennzahlen, die eine fundierte Entscheidung erfordert

Kein vereinfachter Online-Rechner — dieselbe Methodik, die professionelle Investmentanalysten anwenden.

01

IRR — Internal Rate of Return

Die einzige Kennzahl, die alle Cashflows und den Exit-Erlös in einer einzigen Renditeziffer zusammenfasst — berechnet per Newton-Raphson über den vollständigen 10-Jahres-Horizont.

02

MaBV-Zahlungsplan (Neubau)

Bauphasengestaffelte Kaufpreiszahlungen nach §3 MaBV — inklusive Bereitstellungszinsen und Liquiditätsbedarf während der Bauphase.

03

§7b EStG Sonder-AfA-Prüfung

Automatische Prüfung der Förderfähigkeit nach BMF-Schreiben vom 21.05.2025: Bauantragsdatum, QNG-Zertifikat, Baukostenobergrenze 5.200 €/m², Bemessungsgrundlage max. 4.000 €/m².

04

Eigennutzung — Kauf vs. Miete

Kumulierte Kostenentwicklung über frei wählbaren Planungshorizont mit Eigenkapitalaufbau, Opportunitätskosten und Break-even-Berechnung.

05

Haftungsausschluss & Rechtssicherheit

Integrierter Disclaimer nach §1 KWG/WpHG mit Pflichtbestätigung vor Ergebnisanzeige. Die Simulation ist eine Wirtschaftlichkeitsberechnung — keine Anlageberatung.

Beispielanalyse · Berlin · Neubau
Kaufpreis 420.000 €
Eigenkapital 80.000 €
Bruttorendite 4,0 %
Nettorendite 2,9 %
IRR (10 Jahre) 8,4 %
Cashflow-Breakeven Jahr 3
§7b Steuerersparnis 21.230 €
IRR übertrifft Nettorendite um Faktor 2,9 — Hebeleffekt durch Fremdfinanzierung.
Steuerliche Förderung

§7b EStG — Die Sonderabschreibung für Neubau-Mietwohnungen

In vier Jahren insgesamt 20 % der förderfähigen Anschaffungskosten zusätzlich abschreiben. Das ist präzise, was das Gesetz ermöglicht — unter bestimmten Voraussetzungen.

Voraussetzungen
  • 01 Bauantrag nach dem 31.12.2022 und vor dem 01.10.2029 gestellt oder getätigt.
  • 02 EH 40 NH-Standard: Das Gebäude muss die Anforderungen eines Effizienzhauses 40 mit Nachhaltigkeitsklasse erfüllen.
  • 03 QNG-Zertifikat (QNG-PLUS oder QNG-PREMIUM) von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle.
  • 04 Baukostenobergrenze: Die abschreibungsfähigen Kosten dürfen 5.200 €/m² Wohnfläche nicht überschreiten.
  • 05 10-jährige Nutzungspflicht: Die Wohnung muss im Anschaffungs- oder Fertigstellungsjahr und in den folgenden neun Jahren entgeltlich zu Wohnzwecken vermietet werden.

Quelle: BMF-Schreiben vom 21. Mai 2025 zur Anwendung der Sonderabschreibung nach §7b EStG (GZ: IV C 3 – S 2197/00009/011/024).

Rechenbeispiel

Kaufpreis 400.000 €, Gebäudeanteil 85 %, Wohnfläche 70 m². Die förderfähigen Kosten je m² betragen 4.857 € — unter der Baukostenobergrenze. Da der Wert die Förderhöchstgrenze von 4.000 €/m² überschreitet, wird die Bemessungsgrundlage gekappt.

Abschreibungsfähige Kosten 340.000 €
Bemessungsgrundlage (max. 4.000 €/m²) 280.000 €
Sonder-AfA p.a. (5 %) 14.000 €
Sonder-AfA gesamt (4 Jahre) 56.000 €
Steuerersparnis bei 42 % Steuersatz 23.520 €

Zusätzlich zur normalen linearen AfA (3 % nach §7 Abs. 4 EStG) — beide Abschreibungen laufen parallel. Nach Ablauf des Begünstigungszeitraums wird der Restwert nach §7a Abs. 9 EStG über die verbleibende Nutzungsdauer fortgeschrieben.

Diese Berechnung dient der Ersteinschätzung. Für eine verbindliche steuerliche Bewertung empfehlen wir die Hinzuziehung eines Steuerberaters.

Häufige Fragen

Was Investoren vor dem Kauf wissen sollten

Haben Sie eine konkrete Frage zu Ihrer Immobilie?

Die häufigsten Antworten finden Sie hier. Für eine individuelle Wirtschaftlichkeitsanalyse Ihres Objekts stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Beratung anfragen
Ob sich eine Immobilie als Kapitalanlage lohnt, hängt von IRR, Cashflow, Finanzierungsstruktur und Exit-Szenario ab. Als Orientierung gilt: Eine Bruttomietrendite über 4 % und ein positiver Cashflow spätestens ab Jahr 3 deuten auf eine wirtschaftlich tragfähige Investition hin. Da alle diese Parameter von der konkreten Konstellation abhängen, empfiehlt sich eine individuelle Berechnung — genau das leistet unser Rechner.
Der IRR (Internal Rate of Return) berechnet sich aus dem eingesetzten Eigenkapital als negativem Ausgangswert (t=0) sowie den jährlichen Netto-Cashflows — Mieteinnahmen minus Kosten minus Schuldendienst — und dem Verkaufserlös im Exitjahr als letztem Cashflow. Gesucht wird derjenige Zinssatz, bei dem der Barwert aller Zahlungsströme null ergibt. Ein IRR über 6 % gilt in Deutschland als wirtschaftlich attraktiv.
Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt, in welchen Raten Käufer den Kaufpreis an Bauträger zahlen dürfen — gestaffelt nach Baufortschritt in bis zu sieben Abschlagszahlungen. Diese Zahlungsstruktur beeinflusst den Liquiditätsbedarf und die anfallenden Bereitstellungszinsen erheblich. Unser Neubau-Rechner bildet den MaBV-Zahlungsplan vollständig ab.
Der Rechner richtet sich an Privatpersonen und Kapitalanleger, die eine strukturierte Ersteinschätzung einer Immobilie vornehmen möchten. Er ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung — sämtliche Ergebnisse sind Simulationen auf Basis der eingegebenen Parameter. Eine verbindliche Wirtschaftlichkeitsanalyse mit Berücksichtigung der individuellen Steuersituation bieten wir als gesonderte Beratungsleistung an.
Ja — und genau das macht förderfähige Neubauten steuerlich besonders attraktiv. Die degressive Gebäude-AfA nach § 7 Abs. 5a EStG (5 % vom jeweiligen Restbuchwert) und die §7b Sonder-AfA (5 % der förderfähigen Anschaffungskosten p.a.) laufen in den ersten vier Jahren parallel und vollständig unabhängig voneinander. Das BMF-Schreiben vom 21.05.2025 stellt klar: Die §7b-Beträge mindern in dieser Phase nicht die Bemessungsgrundlage der degressiven AfA. Erst ab dem fünften Jahr — nach Ablauf des §7b-Begünstigungszeitraums — wird der Restwert für die weitere degressive Abschreibung um die gesamten in Anspruch genommenen §7b-Beträge gekürzt (§ 7a Abs. 9 EStG). In der Praxis kann die kombinierte Abschreibung in den ersten vier Jahren bis zu ca. 38 % der Anschaffungskosten betragen — gegenüber nur ca. 12 % bei rein linearer Abschreibung.
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